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1111 installierte Wärmepumpen der Wechner Wärmepumpen GmbH - ein Maßstab für Effizienz + Zuverlässigkeit und ein Anlass Rückschau zu halten |
| Wärmepumpen werden in den letzten Jahren immer stärker als zukunftsfähige regenerative Lösung anerkannt, wenn es darum geht, sich von fossilen Energieträgern zur Beheizung von Häusern zu verabschieden. Trotzdem sind sie auch heute noch für viele wie ein Buch mit 7 Siegeln, sogar für manche Installateure. Heizen ohne Feuer, das auch noch kostengünstig und umweltfreundlich ist? 1973 war mit dem ersten Ölschock der Zeitpunkt, wo klar wurde, dass Erdöl nicht beliebig zur Verfügung steht und wie abhängig alle vom Öl sind. Alternativen zu finden war das Gebot. Die gab es tatsächlich schon, man musste nur zurückblicken. Gerade die an natürlichen Brennstoffen arme Schweiz war gezwungen, diese durch etwas zu ersetzen, was man zur Verfügung hatte: Strom aus Wasserkraft. Diese Energie lässt sich mit einer Wärmepumpe vervielfachen, so geschah es auch schon in den Jahren der Weltwirtschaftskrise um 1929 in Zürich, wo größere Wärmepumpenanlagen zur Beheizung von Gebäuden in Betrieb gingen. Und gerade 1973 ärgerte sich Jürgen Wechner, der zu diesem Zeitpunkt als Radio Fernsehtechniker tätig war, über seinen mit Öl beheizten Badewasserofen, der alle 2 - 3 Wochen vom Ölruß befreit werden wollte. In der Fachzeitung "Der Elektromeister" gab es schon die ersten Berichte über Wärmepumpen zur Raumheizung. Kaum hatte Jürgen Wechner diese gelesen, reifte der Entschluss: Nie wieder Öl! Erste Versuche, das Badewasser über Solar zu erwärmen, zeigten nicht die erhoffte Wirkung: Im Sommer funktionierte das ganz gut, im September und Oktober kam die Ernüchterung: keine Wärme mehr vom Dach, die Anlage fror sogar ein. Für den 1975 anstehenden Neubau also keine Lösung. Deshalb arbeitete sich Jürgen Wechner in die Thermodynamik ein, um das Haus mit einer Wärmepumpe komplett zu beheizen. Er suchte nach Möglichkeiten, im Haus mit möglichst niedrigen Heiztemperaturen auszukommen um damit eine hohe Effizienz für eine Wärmepumpe zu erreichen und trotzdem behaglich warme Räume zu haben. Er baute dann mit Hilfe eines befreundeten Kältetechnikers seine erste Wärmepumpe, die ihre Energie aus einem Brunnen gewann. Betrieben mit dem damals üblichen Kältemittel R22 und mit 12,8 kW Heizleistung konnte sie schon einen beachtlichen COP von 4 vorweisen. Die gewonnene Erfahrung dient bis heute als Basis für Effizienz und Zuverlässigkeit. Dass in seinem Haus mit kaltem Wasser geheizt wurde, sprach sich bald herum. Das Interesse an der Technik war sehr hoch und führte prompt zum ersten Auftrag für eine Wärmepumpe. Ein Wohnhaus mit 10 Parteien wollte weg vom Öl, die Warmwasserbereitung sollte durch eine Wärmepumpe erfolgen, als Wärmequelle diente das Abwasser. Im Frühjahr 1980 wurde die Anlage in Betrieb genommen - sie ist es bis heute. Die anhaltende Nachfrage veranlasste Jürgen Wechner, seinen Schwerpunkt auf die Installation von Wärmepumpen zu legen, dazu absolvierte er 1983 die Meisterprüfung als Kälteanlagenbauer. 4 Jahre lang installierte Wechner 70 Wärmepumpenanlagen der Marke Terigen und wechselte 1984 zu Waterkotte Wärmepumpen. Alle Wärmepumpenheizungen wurden von Jürgen Wechner komplett geplant und installiert, so konnten Abstimmungsfehler in der Hydraulik und der Materialzusammenstellung der Komponenten vermieden werden. Der hohe Standard bei der Energieeffizienz und der Betriebssicherheit konnte insbesondere durch die Einführung der Direktverdampfung (DX) bei Erdreichanlagen im Jahr 1984 gesteigert werden. Über einen Zeitraum von 7 Jahren wurde von den LEW Augsburg die Energieeffizienz der Wärmepumpenheizungen monatlich erfasst und ausgewertet. Wechner konnte seine Anlagen schon immer vorzeigen! Nach ca. 200 installierten Wärmepumpen Terigen und Waterkotte war es 1996 an der Zeit, sich einem neuen Hersteller zuzuwenden. Wechner war auf ein junges, innovatives Unternehmen in Tirol aufmerksam geworden. An einem Samstag mit strömendem Regen traf man sich in einem winzigen Büro in Tirol mit dem Geschäftsführer Andreas Bangheri. Schnell war klar: mit Heliotherm war der richtige Partner gefunden. Die fortschrittliche Technik überzeugte, so brachte Wechner Heliotherm nach Deutschland und wurde dort der erste Kompetenzpartner. Und ist es bis heute. Nach der Einführung des Hochdruckkältemittels R410A im Jahr 1999 wurde mit Wechner als ausführendem Handwerksbetrieb ab dem Jahr 2000 in Zusammenarbeit mit den Universitäten Ulster, Ankona und Padua eine Studie über Umwelteinflüsse und Effizienz einer erdgekoppelten Wärmepumpenheizung mit Direktverdampfung erstellt. Bei dieser Anlage wurde schon damals eine herausragende Jahresarbeitszahl von 5,2 nachgewiesen. "Wir haben die beste Wärmepumpe", dieser Aussage begegnet man oft. Leider ist das selten begründet, diese Erkenntnis kommt so manchem Betreiber leider erst nach dem ersten Winter. Wer lässt denn schon seine Anlagen vermessen und gibt die Ergebnisse auch preis? Auf den Internetseiten von Wechner können verschiedene Wärmepumpenheizungen sogar live beobachtet und so die erreichte Effizienz verfolgt werden. Und die Werte sind herausragend, besonders auch in Relation zu den aktuellen Feldstudien. Bei der größten, der Schweizer FAWA-Studie, ergibt sich für Luft-Wasser-Wärmepumpen eine durchschnittliche Jahresarbeitzahl von 2,6 und für Sole-Wasser-Wärmepumpen 3,5. Eine Luft-Wasser-Wärmepumpe von Wechner mit Live-Daten erreicht eine Jahresarbeitszahl von 4, eine CO2-Sonde von etwa 6! Hervorragende Wärmepumpenheizungen sind nicht selbstverständlich, sondern das Ergebnis von Können und Engagement. Dies zeigt beispielhaft die CO2-Erdsonden-Wärmepumpe der Familie Sturm aus dem hessischen Bensheim. Unter Berücksichtigung der Gebäudedaten und der Ambition, eine möglichst effiziente Anlage zu bauen, war die Technik der CO2-Sonde die optimale Lösung. Für die Umsetzung des Projektes kam nur der beste Fachbetrieb in Frage, deshalb wurde die Wärmepumpenheizung von Wechner errichtet und stellt eine der besten jemals gebauten Anlagen dar. Informationen dazu finden sich auf der Internetseite des Bauherren: www.co2-erdsonde-bensheim.de. Doch nicht nur Wohnhäuser sind eine Domäne von Wechner Wärmepumpen. Die besonders effiziente Technik der Direktverdampfung, bei der das Arbeitsmittel der Wärmepumpe selbst ohne den sonst üblichen Zwischenkreislauf Sole die Wärme aus dem Erdreich gewinnt, ermöglicht viele spezielle Möglichkeiten. So beheizen einige Sportvereine in der Umgebung wie z. B. in den Gemeinden Pforzen, Erpfting oder Türkenfeld ihre Gebäude mit dieser Technik, die betriebssicher, günstiger und effizienter als Sole-Sonden arbeitet. Die großen Flächen der Sportplätze bieten sich geradezu an, aus ihnen Wärme zu gewinnen. Bei industriellen Gebäuden wird von Wechner die Wärmerückgewinnung aus Prozesswärme und Kühlwasser genutzt, um mit hohen Wirkungsgraden zu heizen. Mit jetzt 1111 installierten Wärmepumpen stellt Wechner eines der erfahrensten und kompetentesten Unternehmen der ganzen Branche dar und ist mit seinen Leistungen unerreicht. Denn Wärmepumpe ist nicht gleich Wärmepumpe! Der ursprüngliche Gedanke von Jürgen Wechner, nie wieder Öl zu verheizen, war nicht nur praktisch, sondern weitsichtig. |